Im November 2015 wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem jeweils Teams von Architekten und Landschaftsplanern gemeinsam mitmachen konnten. Das Siegerprojekt wurde in einem zweistufigen Verfahren durch eine Jury von Experten aus den beiden eingeladenen Fachgebieten (Architektur, Landschaftsplanung), Vertretern der Gemeinde Breitenbrunn, Tourismus-Fachleuten und Vertretern von Esterhazy ermittelt.

„In dieser hochsensiblen Region rund um den Neusiedler See ist es wichtig, dass touristische Entwicklungen mit größtmöglicher Rücksicht auf unsere Natur- und Kulturlandschaft bewertet werden. Dieses Projekt zeigt vor, wie Naturschutz und Tourismus im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Region in Einklang gebracht werden können.“
Mag.a Astrid Eisenkopf
 (LANDESRÄTIN für UMWELT)

Für die Ausschreibung des Wettbewerbs wurde eine Vision erarbeitet, die erste Überlegungen zur Architektur des Seebads Breitenbrunn, zu seinen verschiedenen Funktionen, touristische Anforderungen und die besondere Betonung des wertvollen Naturraums enthielt.

 

Als Ziele des Wettbewerbs wurden definiert:

  • Modernisierung mit einer klaren Zukunftsvision

  • Anhebung der Qualität

  • Verlängerung der Saison

  • Entwicklung eines so genannten Masterplans als erste Vorstufe für den späteren Einreichplan.

"Die Ansprüche der Gäste werden immer höher, daher begrüße ich gehaltvolle und qualitative Weiterentwicklungen der Angebote. Mit dem einzigartigen Projekt Breitenbrunn werden neue Qualitätsmaßstäbe gesetzt, mit denen bestehende Gästestrukturen befriedigt und neue Gästeschichten erschlossen werden können."
MMag. Alexander Petschnig
(LANDESRAT für WIRTSCHAFT & TOURISMUS)

Am Wettbewerb beteiligten sich 48 Teams aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Costa Rica, jeweils bestehend aus einem Büro für Landschaftsplanung und einem Architekturbüro. Die Jury wählte jene fünf Teilnehmergruppen aus, deren Konzepte der Projektidee am nächsten kamen. Sie wurden aufgefordert, ihre Überlegungen weiter zu vertiefen. Schließlich ging das Team „gregor&sebastian architekten“ und „Korbwurf landschaftsarchitektur“, beide aus Wien, im Mai 2016 als Sieger des Wettbewerbs hervor.

 

Sie nannten ihren Beitrag in Anlehnung an die Schönheit des Sees und der vielen wunderbaren Blicke, der er dem Betrachter bietet: „Ich Seee .... DIE INSEL“ und meinten dazu:
> Das modernisierte Seebad Breitenbrunn ist keine weitere Therme, keine weitere Mole, kein weiteres Seminarhotel am Neusiedler See. Es ist der neue „Seensuchtsort".

 

Nach dem Abschluss des Wettbewerbs ging es in die erste Planungsphase, den „Masterplan“ 

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